St. Petrus
 
 

 

 GOTTESDIENSTORDNUNG:

 

Donnerstags: 18.30 Uhr Anbetung - 19.00 Uhr Heilige Messe

(jeden ersten Donnerstag in der Martinskirche)

Freitags: 18.30 Uhr Rosenkranz anschließend Heilige Messe in Maria Birnbaum

Samstags: 18.45 Uhr Rosenkranz - 19.15 Uhr Heilige Messe

Sonntags: 08.45/10.00 Uhr Heilige Messe (14 täg. Wechsel)

11.15 Uhr Heilige Messe in Maria Birnbaum (bei Bruderschaftsmesse um 10.00 Uhr. Siehe Pfarrbrief!!!)

 

 

Kirchengeschichte
Die Pfarrgemeinde „St. Petrus“ zu Sielenbach war schon seit jeher im Wittelsbacher Land eine feste Größe, zumal die Herzen von Stunzberg, in deren adligen Anwesen ursprünglich das Gnadenbild von Maria Birnbaum stand und der Deutsche Orden durch seine Gründung in Aichach, sowie später in Blumenthal und dann durch die Wallfahrtskirche Maria Birnbaum, eng mit der Geschichte unserer Gemeinde verbunden ist.
Erbaut wurde die Pfarrkirche in der Zeit der Gotik, etwa zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Bis zu diesem Zeitpunkt war die kleine Martinskirche in Sielenbach Pfarrkirche.
Die Neugestaltung des Chores im Innenraum von „St. Petrus“ wurde auf 1716 datiert. Das Langhaus der Kirche wurde vermutlich um das Jahr 1730 neu erbaut, und aufgrund der Datierung des Dachstuhls mit der Jahreszahl 1732 sind die angefügten Fresken, die die Lebensgeschichte des Kirchenpatrons Petrus schildern, mit Sicherheit aus gleicher Zeit. Kanzel und Empore sind wahrscheinlich aus gleicher Zeit um 1650, wobei die 13 Gemälde mit Christus und den Jüngern vermutlich aus einer noch älteren Zeit stammen und später in die Holzrahmung an der Empore eingezogen wurden.
Die ältesten Teile der Kirche finden sich in den geschnitzten Figuren des St. Leonhard und St. Sebastian wieder (um 1550). St. Korbinian im Hochaltar weist auf die Verbindung mit der Diözese hin.
Durch den Bau der Wallfahrtskirche „Maria Birnbaum“ durch den Deutschen Orden in den Jahren 1661-1668, beginnt für die Pfarrgemeinde ein neuer Abschnitt. Das Miteinander mit den Ordenspriestern, die die Wallfahrt bis zur Säkularisation betreuten, sowie den Nachfolgern, den Kapuzinern, die ab 1865 die Wallfahrt führten, scheint durchwegs harmonisch und gut gewesen zu sein.
Seit 1999 ist der Deutsche Orden wieder vor Ort und betreut die Wallfahrt und die Pfarrgemeinde.
Unsere Pfarreien „St. Petrus“, Sielenbach und „St. Bartholomäus“, Wollomoos werden derzeit durch P. Michael De Koninck OT als Pfarrer betreut.
Die Größe der Pfarrei, die vor allem noch ländlich geprägt ist, mit Pendlern in die beiden Städte München und Augsburg, liegt bei ca. 1.200 Katholiken.
Durch die ländliche Färbung ist das Pfarrleben weitgehend intakt und der Kirchenbesuch ist in unseren Gemeinden noch gut.
Schwierig ist die Grenzlage unserer Pfarrei im Bistum. Als einzige Pfarrei gehört Sielenbach innerhalb des Kreises Aichach-Friedberg (Regierungsbezirk Schwaben) nicht zum Bistum Augsburg. Die politische Gemeinde Sielenbach besteht aus zwei Gemeindeteilen (Sielenbach und Tödtenried), in zwei verschiedenen Bistümern.



 
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